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Dentallabor Marketing

Wie Du Deine Akquise Realität erschaffst

[fa icon="calendar"] 08.10.19 15:35 / von Rainer Ehrich

In diesem Kapitel geht es um den Reality Loop, der genau zeigt, wie du deine Realität erschaffst. Warum die englische Version und nicht einfach Realitätskreislauf? Aus dem einfachen Grund, dass es sich besser anhört. 

Der Reality Loop hat viele Menschen inspiriert und wurde von vielen auf ihre Art und Weise beschrieben. Ich persönlich, habe den Reality Loop durch Alexander Hartmann kennengelernt und seine Interpretation auch so übernommen. Einmal im Coaching und auch einmal in der Hypnose Ausbildung.

Glaubenssätze sind Deine Software

Der Reality Loop besteht aus vier Feldern. Anfangen kannst du, wo auch immer du möchtest, da es schließlich ein Loop, ein Kreis(lauf), ist. Ich fange oben links, mit den Glaubenssätzen, an. Glaubenssätze kann man quasi mit unserer eigenen Software vergleichen. Selbst Albert Einstein meinte einmal, Glaubenssätze zu ändern sei schwieriger, als den Krieg zu gewinnen. Was wiederum natürlich auch nur sein Glaubenssatz ist. Aber er hat in gewisser Weise recht, da Glaubenssätze fest in unseren Köpfen installiert sind. Und sie haben eine erstaunliche Wirkungskraft auf unser Leben und unser Handeln.

Der Denker ist oft Dein Zweifler

Gehen wir weiter im Kreislauf, kommen wir zum Denken. Du kannst es auch Gedanken nennen. Es geht hier unter anderem um deine Vorstellungskraft. Wenn wir im Englischen bleiben dann Imagination genannt. Was wir denken, unsere Gedanken, finden in unserem Kopf statt. Beziehen wir das direkt auf unser Thema Dentallabore und Akquise wäre es z. B. der Gedanke: “Akquise ist sehr schwer und eigentlich bin ich auch kein guter Verkäufer. Mir fällt es einfach schwer meine Fähigkeiten und Qualitäten an meine Zahnärzte und auch an neue Zahnärzte zu kommunizieren und zu vermitteln.” Das ist ein Gedanke. Wenn du also diesen Gedanken immer und immer wieder hast, dann ist das ein Glaubenssatz, bzw. ein Glaubenssatz, der sich in deinen Gedanken widerspiegelt.

Genauso gut kann dein Gedanke auch das genaue Gegenteil sein. Vielleicht denkst du auch: “Hey, ich bin ein super Verkäufer! Und neue Zahnärzte für mein Dentallabor zu gewinnen fällt mir auch wirklich leicht.” Das wiederum wäre ein unterstützender Loop. Den wollen wir natürlich behalten und lassen den gerne einfach laufen.  

Auf jeden Gedanken folgt immer ein Gefühl 

In dem darauf folgenden Feld haben wir die Physiologie. Es folgt immer direkt nach dem Gedanken. Denn bestimmte Gedanken lösen bestimmte Gefühle in uns aus. Und eine direkte körperliche Reaktion. Da können wir gar nichts gegen machen. Egal welchen Gedanken du auch hast, innerhalb von Hundertstelsekunden kommt ein Gefühl.

Wenn du an Urlaub denkst, an den tollen Strand, an dem du mal warst, dann kommt sofort ein Wohlgefühl. Wenn du hingegen an eine bevorstehende Prüfung denkst, an deinen Ex der dich verlassen hat oder an drohende Arbeitslosigkeit hat man meistens nicht so ein gutes Gefühl. Man bekommt sofort ein ungutes Gefühl, der Körper reagiert da sofort. Das ist bei jedem unterschiedlich.

Wenn die eigene Stimme fremd wird

Ich kenn das nur zu gut. Als ich mit Akquise damals angefangen habe, als ich noch mein Labor hatte, ging es mir nicht anders. Akquise war überhaupt nicht meine Stärke, ich wusste ja auch überhaupt nicht, wie das geht. Ich bin rausgegangen und fühlte mich unsicher. Ich habe meine Komfortzone in dem Moment ja auch verlassen. Alles fühlte sich etwas unkomfortabel an.

Ich habe ja auch etwas getan, was ich gar nicht konnte. Da stand ich also nun vor der Zahnarzthelferin und musste mich irgendwie vorstellen. In dem Moment hat bei mir häufig meine Stimme sich einfach nicht mehr angehört wie die meine. Sie war belegt, ich hab genuschelt und war leise. Meine Stimme hat simpel gesagt, Unsicherheit ausgestrahlt.

Andere hingegen kriegen Schweißausbrüche, die Körperhaltung fällt in sich zusammen oder die Stimme fängt an zu zittern. Wie dem auch sei, jeder reagiert anders. Der Körper verändert sich je nachdem, was du für Gedanken hast. Wenn du dich total gut fühlst, stark, sicher und einfach in deinem Element bist, dann spiegelt dass auch dein Körper wieder. Deine Stimme ist klar, deine Haltung gerade und voller Selbstbewusstsein, alles verändert sich.

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Die Erfahrungen des Lebens

Der letzte Part des Reality Loops sind die Erfahrungen die wir mit der Zeit gemacht haben. Dieses Feld ist das einzige, welches du nicht aktiv verändern kannst. Deine Erfahrungen sind letztendlich das Ergebnis was aus den anderen Dreien hervorgeht. Und gleichzeitig können sie Nährboden für Glaubenssätze sein. Nun sind wir wieder am Anfang des Reality Loops.

Wie funktioniert der Loop?

Als Beispiel. Bleiben wir beim Gedanken: “Ich bin schlecht in Akquise und kein guter Verkäufer. Das ist nicht mein Ding. Ich bin Zahntechniker.” Du gehst nun also mit diesem Gedanken los. Bei der Akquise reagiert dein Körper direkt auf den Gedanken mit einer belegten Stimme und einer negativen Körperhaltung. Automatisch lieferst du keine gute Performance ab und wirst mit hoher Wahrscheinlichkeit den Kunden nicht bekommen. Nun hat die Erfahrung die du gemacht hast deinen Gedanken bestätigt. Machst du diese Erfahrung nun öfters bildet sich der daraus der Glaubenssatz: “Ich kann das nicht.” Und schon bist du drin im Reality Loop. 

Nicht nur bei der Akquise kann so etwas passieren. Auch bei der Frage nach einer Gehaltserhöhung, wird ein unsicheres Verhalten eher eine Ablehnung nach sich ziehen. Wenn du stotternd vor deinem Chef stehst und eh nicht mit Erfolg rechnest merkt er es natürlich. Und es fällt ihm leichter nein zu sagen. Dein Glaubenssatz wird mit der Erfahrung bestätigt und beim nächsten Mal geht der Loop erneut los. Je öfter du die Erfahrung machst, desto stärker wird dein Glaubenssatz. Wie eine Abwärts-Spirale wird auch die körperliche Reaktion stärker bei dem Gedanken an deinen Glaubenssatz. Somit häufen sich die Erfahrungen und der Reality Loop geht immer weiter. 

An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass wir selbstverständlich nicht nur einen Reality Loop in uns haben. Die guten Loops, die Unterstützenden und die störenden/hemmenden Loops. An diesen wollen wir dann arbeiten, aber dazu komme ich dann im nächsten Kapitel.

 

Kategorien: Mentaltraining, Chancen in der Zahntechnik, Zukunft Zahntechnik

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