Dentallabor Marketing

Du ärgerst Dich über die Anderen? Wie Du es abstellen kannst.

[fa icon="calendar"] 15.08.19 10:15 / von Rainer Ehrich

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Die deutsche Sprache ist so herrlich ehrlich. Es gibt z. B. diesen einen Satz, den ich immer wieder höre. Jeder kennt ihn und jeder hat ihn schon mindestens einmal gesagt: “Ich ärger mich” bzw. “Es ärgert mich”. 
Nun, sich selbst zu ärgern, ist grundsätzlich natürlich keine gute Idee. Wenn schon ärgern, dann sollte man doch lieber andere ärgern. Zwar ist dies natürlich auch nicht sehr schlau, aber immerhin besser, als sich selbst zu ärgern.

Du entscheidest!

Zusätzlich liegt der Grund, weshalb man sich ärgert, auch immer in der Vergangenheit. Dies widerspricht sich also komplett damit, dass wir immer möglichst im Hier und Jetzt leben sollten. Denn genau da findet gerade das Leben statt. Der plappernde Affe, aus den vorangehenden Artikeln, hingegen, sorgt sich in der Zukunft. ‘Ich sorge mich’, ist in der Zukunft. ‘Ich ärgere mich’, liegt in der Vergangenheit. Heißt also, wenn wir uns ärgern, ist es ja bereits passiert. Wir können es nicht mehr ändern. Es liegt jetzt allein an uns, ob wir uns weiterhin grämen oder nicht.

Ärger hoch zwei

So kommt es sehr häufig vor, dass in meinem Facebook-Feed der Status “Genervt” von einem meiner Freunde auftaucht. Das sehe ich tatsächlich sehr oft. Die Person schreibt das Ärgernis noch einmal auf, veröffentlicht es und gibt somit seinem ganzen Ärger noch einmal freien Lauf.

Nun hat er sich gleich zweimal geärgert. Einmal während des Ereignisses, also in der Vergangenheit. Dann direkt noch einmal beim Niederschreiben auf Facebook, denn hier lenkt die Person seine Energie und Fokus erneut auf das Ärgernis und mit jedem weiteren Kommentar, der geschrieben wird, bekommt er nun eine Nachricht und die erneute Erinnerung, worüber er sich ärgert.

Allein aus diesem Grund macht es wenig Sinn, solch einen "Drama-Status", wie ich sie immer nenne,  überhaupt zu verfassen. Und generell ist es sinnlos, sich über etwas zu ärgern, was sowieso schon bereits geschehen ist. 

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Die Entscheidung liegt bei dir

Deswegen möchte ich dir an dieser Stelle ganz tief in dein Unterbewusstsein reden. Werde dir bewusst, ob du dich ärgern willst oder nicht. Es ist und bleibt deine eigene Entscheidung. Lass die anderen die anderen sein. In der Regel, hat es überhaupt nichts mit dir zu tun. Sondern ganz allein mit den anderen.

Es gibt nämlich immer wieder diese Menschen, die dir etwas neiden. Oder sie ärgern sich selber über Dinge und projizieren ihren Frust auf dich. Sie wollen dich aktiv runterziehen, damit es dir geht wie Ihnen. Es ist trotz allem immer deine eigene Entscheidung, ob du darauf eingehst und diese Beeinflussung anderer zulässt.

Ärgere dich nicht über Rückschläge

Auch bei der Akquise kann es Situationen geben, die dich im Nachhinein ärgern. Wenn du z. B. zu einem Zahnarzt gehst und der sagt: “Schon wieder ein Dentallabor, welches sich vorstellt. Sie sind schon der Vierte diese Woche. Haben Sie nichts anderes zu tun oder geht es Ihnen so schlecht?”

Du bekommst hier sozusagen, die volle Schlagseite ab. Bedenke dabei, es hat nichts mit dir zu tun. Du provozierst ihn nicht, du tust ihm nichts Schlechtes. Du gehst rein und bist freundlich. Am Ende möchtest du ihn lediglich als Kunden akquirieren. Dass er sich aufregt, hat nur etwas mit ihm selber zu tun. Vielleicht hatte er einen schlechten Tag gehabt. Es kann auch sein, dass er einfach schlecht geschlafen hat.

Eventuell steht das Finanzamt bei ihm vor der Tür. Vielleicht ist ihm auch seine Frau weggelaufen. Oder, man kann es ja nie wissen. Vielleicht ist sie auch zurückgekommen. Es kann auch einfach nur ein Miesmacher sein, der generell eher negative Gedanken hat und Menschen gerne runterzieht. Wie bereits gesagt, die Entscheidung, dich zu ärgern, liegt allein bei dir. 

Mit steigendem Erfolg steigt auch der Gegenwind

Generell sieht es so aus, dass je erfolgreicher du bist, desto mehr Gegenwind wird dir entgegenkommen. Es wird Menschen geben, die dich wieder auf ihr Level herunterziehen wollen. Mit steigendem Erfolg wird auch die Zahl dieser negativen Menschen wachsen. Dieses Phänomen kann man besonders gut bei Personen des öffentlichen Lebens beobachten. Politiker oder auch Schauspieler haben mit wachsender Popularität nicht nur Fans, sondern auch sogenannte Hater.

Tun diese Personen etwas außerhalb der Norm, abseits vom Mainstream, dann werden sie auf jeden Fall auch mit Ablehnung rechnen müssen. Wenn sie sich diese Ablehnung immer zu Herzen nehmen würden und sich darüber ärgern, wäre das fatal. Sie würden schnell unglücklich werden und müssten sich aus der Öffentlichkeit zurückziehen. 

Energiedieb

Bedenke, dass jedes Ärgern dir Energie zieht. Der Prozess des Ärgerns raubt dir wertvolle Ressourcen. Es ist Lebensenergie, die du verschwendest und zeitgleich verdirbt es dir deinen Tag. Manchmal ärgert es dich nur wenige Stunden, manchmal mehrere Tage. Egal wie lange, es ist immer definitiv zu lange! 

Die Lösung

Was kannst du nun aber dagegen tun? Sieh´ es als normale Quote an. Nehmen wir an, du hast mehrere Hundert Freunde auf Facebook. Nun postest du deine Meinung. Dies ist natürlich immer etwas ‘gefährlich’. Denn eine Meinung wird mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auf mehr Gegenwind stoßen, als ein Bild von deinem Essen oder deinem Haustier. Diese Dinge sind eher neutral und werden seltener Ablehnung hervorrufen.

Meinungen jedoch neigen dazu, zu polarisieren. Dies ist natürlich normal. Nicht jeder Mensch kann dieselbe Meinung haben. Aus diesem Grund heißt es ja auch MEINUNG und nicht DEINUNG. Sie ist meine persönliche Meinung. Sie ist Meins! 

Webseite für Dentallabore

Die Reaktion der anderen

Deine Meinung kann und wird auch wahrscheinlich bestimmte Reaktionen hervorrufen. Sie triggert sozusagen manche Menschen. Wer weiß, vielleicht hältst du jemandem damit einen Spiegel vor. 

Schreibe ich z. B. einen Artikel, der etwas polarisierender ausfällt, bekomme ich unterschiedlichstes Feedback. Manche fühlen sich bereichert. Die finden meine Worte gut und bedanken sich in den Kommentaren oder mit persönlichen Nachrichten bei mir. Manche reagieren gar nicht, die lesen den Artikel und ich weiß weder, ob es sie den Artikel gut oder schlecht fanden.

Andere wiederum, schreiben mir auch kritische Nachrichten. Dass mein Artikel so nicht stimmt, bzw. es ansatzweise passt, ABER… und dann kommen all die Dinge, die laut ihrer Meinung nicht richtig sind. Das ist normal.

Es kann sein, dass ich mit meinem Artikel denjenigen einen Spiegel vorgehalten habe und einen Nerv getroffen habe, der eine negative Reaktion hervorruft. Sie merken eventuell unbewusst, dass sie genauso sind oder vielleicht gerne so wären.  Es kann auch sein, dass ich gewisse Dinge anmerke, die sie gerne in ihrem Leben hätten. 

Aber auch das hat nichts mit dir zu tun. Oder in diesem Fall mit mir.

Auf Plattformen wie YouTube und Facebook gibt es viele tolle Videos. Videos und Beiträge mit einem Mehrwert. Die sind teilweise richtig gut. Mit viel Aufwand und Wertschätzung produziert. Und du selber findest dieses Video auch einfach nur klasse. Du selber kannst dir vielleicht gar nicht vorstellen, dass es überhaupt jemanden gibt der dieses Video nicht gut finden kann.

Aber selbst dann werden auf 3000 Daumen hoch auch 70 Daumen runter kommen. Selbst wenn dieses Video einfach nur eine wertvolle Information weitergibt und von Grund auf positiv ist. Das ist völlig normal. Es wird immer diese Menschen geben, die Negativität verbreiten wollen. Die Quote steigt mit dem Erfolg.

Mache einfach dein Ding

Du stehst voll hinter deiner Meinung? Hinter der Sache, die du tust und vertrittst? Super! Dann mach einfach dein Ding! Wenn du voll dahinter stehst und idealerweise etwas Gutes damit tust und den Leuten einen gewissen Mehrwert bietest, dann mach´ es.

Es wird immer jemanden geben, der dir widerspricht. Nimm es einfach als Kompliment. Denn wenn du mehr Erfolg hast, desto mehr Gegenwind wirst du auch bekommen. Also du bekommst immer mehr Gegenwind? Vielleicht bist du gerade auch einfach nur erfolgreicher geworden. Oder der Post oder deine Meinung war wirklich komplett daneben.

Kategorien: Mentaltraining

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