Dentallabor Marketing

Commitment - Warum ein Vertrag mit Dir Selbst Sinn macht

[fa icon="calendar"] 28.03.19 16:38 / von Rainer Ehrich

Commitment

Verlässlichkeit, Commitment, Selbstvertrauen

Zum Artikelbild: Ich bin bekannt für provokante Postings. Aber Übertreibungen, Provokationen und Witz sorgen für Aufmerksamkeit und regen zum Nachdenken an. Selbst sehr erfolgreiche Laborchefs "leiden" genau unter obigen Symptomen, weil sie glauben, der Alltag raube ihnen ständig und stetig ihre Zeit. Klar, denn nach Untersuchungen kommt ca. 40 % eines Tages immer etwas nicht Planmäßiges dazwischen.

Es gibt also bei uns allen immer einen Optimierungsbedarf, der wahrscheinlich nie aufhört. Wir lernen eben nie aus. Aber wir können stetig dazu lernen. Damit wir niemals eine Selbsthilfegruppe für Unzuverlässige besuchen müssen und der Schlendrian sich nicht zu oft einschleicht, habe ich hier ein paar hilfreiche Tipps einmal niedergeschrieben.

Die Umsetzung, das  Tun und das "Einfach Machen" sind wichtige Dinge, damit man seine Ziele in Ergebnisse umwandelt. Um das beständig zu schaffen, brauchen wir Verlässlichkeit und eine Verbindlichkeit mit uns Selbst. Das Beste ist, wir schliessen mit uns einen Vertrag. Denn wenn wir diese Dinge in unser Leben integrieren, bekommen wir mehr Selbstvertrauen und die Umsetzung fällt viel leichter.

Wie man Selbstvertrauen durch Verlässlichkeit erhöht

Jens Corssen hat einmal eine leichte Übung beschrieben, womit man seine Verlässlichkeit trainieren kann und somit sein Selbstvertrauen erhöht. Denn wenn Du verlässlich bist, dann hast Du mehr Vertrauen in Dich Selbst (= Selbstvertrauen). Dazu hat er vom Joghurt Experiment gesprochen. Das heißt, wir schliessen mit uns einen Vertrag, eine ganz leichte Sache über einen gewissen Zeitraum verlässlich zu machen. Wir sollten also ganz einfache Dinge über z.B. 14 Tage immer wiederholen. 

Einen Joghurt jeden Abend um 20 Uhr die nächsten 14 Tage zu essen, scheint auf den ersten Blick ganz einfach. Darüber machen wir mit uns einen Vertrag. Ein Commitment sozusagen. Wir haben also jeden Tag um 20 Uhr eine Deadline, die wir mit uns einhalten müssen. Das trainiert unsere eigene Verlässlichkeit. Jens Corssen berichtete von eine Dame, sie hieß Eva, die das gemacht hatte. Si ehatte die ersten 10 Tage erfolgreich absolviert. Am 11. Tag aber ging sie kurz vor 20 Uhr zum Kühlschrank, um sich ihren Joghurt zu holen. Oh Schreck! Es war kein Joghurt da.

Nun überlegte sie kurz und sagte sich:"Naja, es ist ja nur ein Tag, wo ich mich nicht an mein Commitment halte." Und genau das ist es, was wir meistens im Leben auch machen. Es ist ja nur diese Kleinigkeit, die wir ja auch morgen (Aufschieberitis) nachholen oder einfach weglassen können. Aber es sind IMMER die Kleinigkeiten, die ALLES bedeuten. 

Eva überlegte kurz, sah auf ihren Vertrag und rief sich dann ein Taxi, dass sie zum Bahnhof fuhr. Dort gab es einen Laden, wo sie jetzt noch einen Joghurt bekam. Es war ihr teuerster Joghurt aller Zeiten. Aber der Preis war gegen das, was sie dafür bekam, völlig klein und unwichtig. Denn Sie hatte sich bewiesen, dass sie sich auf sich  Selbst verlassen konnte. Das gab ihr enormes Selbstvertrauen. 

Warum der Wunsch, Ziele und Ergebnisse zu erreichen, nicht ausreicht

In meinen Begleit-Coachings, wie auch im Leben, sind Verlässlichkeit, Commitment, Selbstvertrauen und Umsetzungskraft wichtige Voraussetzungen, um Ziele in Ergebnisse umzuwandeln. Aber Ziele und Ergebnisse haben einen großen Nachteil: Sie haben keine Emotionen.

Sie sind einfach nur das, was sie sind. Nicht mehr und nicht weniger. Es bleiben einfach nur trockene Ziele und Ergebnisse. Auch wenn man sich freut, wenn man sie erreicht hat, fehlt im Vorfeld die emotionale Bindung, sprich das Gefühl, dass die Motivation zum Handeln permanent auslöst. 

Um ins Handeln zu kommen, brauchen wir Dopamin. Das ist eine wunderbare Droge, die wir gratis und legal selber produzieren können. Wir müssen nur eins dafür tun: Wir müssen uns selber motivieren. Das Wort »Motivation« ist abgeleitet von dem lateinischen Verb movere = bewegen. Motivation ist also das, was uns in Bewegung setzt. Ein Mangel an Motivation dagegen führt dazu, dass wir uns eben nicht in Bewegung setzen.

Wie entsteht Eigenmotivation?

Wir sind nur dann richtig motiviert, wenn wir wissen Warum und Wofür wir etwas machen. Nehmen wir das klassische Beispiel eines Dentallabors, das vier neue Kunden mit jeweils 5.000 € Umsatz / Monat haben möchte. Nehmen wir einmal an, dass Du auch dieses Ziel hast. Damit Du durchgehend motiviert bist, stelle Dir folgende mögliche Fragen:

  • Warum möchtest Du mehr Geld verdienen? 
  • Was möchtest Du mit dem Geld machen?
  • Was ist Dein Leit-Motiv: Sicherheit oder Freiheit?
  • Was passiert, wenn Du nicht mehr Geld verdienst?
  • Was passiert, wenn Du weniger Geld verdienst als momentan?
  • Welche Bilder und Gefühle verbindest Du mit "Mehr Geld"?
  • usw... 

 Das Wichtigste zum Schluss

Wenn Du während der Zeit, wo Du Deine Ziele erreichen möchtest, nicht aus dem "Knick" kommst, liegt es an folgenden Dingen:

  • Du bist nicht bereit, Deine Komfortzone zu verlassen
  • Der Schmerz ist noch nicht groß genug
  • Du möchtest nicht wirklich etwas verändern
  • Der Preis, den Du bezahlst, ist noch zu niedrig

In diesem Sinne wünsche Ich Dir viel Spaß beim Erfolg!

Kategorien: Akquise, Marketing für Dentallabore, Neue Wege in der Zahntechnik, Chancen in der Zahntechnik, Zukunft Zahntechnik

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